Schachgesellschaft Glückstadt von 1920 e. V.

Satzung
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S A T Z U N G

der Schachgesellschaft Glückstadt von 1920 e. V.

in der Fassung vom 22. Februar 2008

§ 1 Name und Sitz

Der Verein heißt „Schachgesellschaft Glückstadt von 1920“ mit dem  Zusatz „e. V.“ nach Eintragung.

Sein Sitz ist Glückstadt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist, Schachspieler aus Glückstadt und Umgebung zusammenzuführen, das Schachspiel zu verbreiten, die Mitglieder darin aus- und weiterzubilden und damit das Schachspiel als Volkssport zu fördern.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch regelmäßige schachsportliche Übungsabende und durch die Teilnahme an Mannschafts- und Einzelwettkämpfen auf Vereins-, Bezirks-, Landes- und  Bundesebene.

§ 3 Nichtwirtschaftlicher Verein

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Die ordentliche Mitgliedschaft können alle natürlichen Personen auf Antrag erwerben. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

Es besteht Beitragspflicht. Über die jeweilige Beitragshöhe und -art beschließt die Hauptversammlung im Rahmen einer Finanzordnung.

Mitglieder, die dem Verein ohne Unterbrechung 25 Jahre angehören, erhalten die „silberne Ehrenadel“. Mitglieder, die dem Verein ohne Unterbrechung 50 Jahre angehören, erhalten die „goldene Ehrennadel“.

Ehrenmitglieder werden von der Hauptversammlung ohne Gegenstimme gewählt.

Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, durch Tod oder durch Ausschluss. Der Ausschluss, über den die Hauptversammlung beschließt, kann insbesondere erfolgen, wenn das Mitglied gegen die Satzung (z. B. Beitragspflicht) verstößt.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind:

1. die Hauptversammlung,
2. der Vorstand.

§ 6 Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins und ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Sie ist insbesondere für folgende Aufgaben zuständig:

Entgegennahme von Tätigkeits- und Kassenberichten, Entlastungserteilung, Vorstandswahl, Beschlussfassung über Anträge.

Bei der Hauptversammlung ist Protokoll zu führen. Vorher prüfen zwei Mitglieder die Kassenführung. Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind im Protokoll festzuhalten mit Angabe der Anzahl der abgegebenen Stimmen und dem Stimmenverhältnis. Eine Beurkundung ist nicht vorgesehen. Das Protokoll ist vom Protokollführer und vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.

Die Einberufung der Hauptversammlung erfolgt durch schriftliche Einladung mit Angabe der Tagesordnung an alle Mitglieder spätestens 14 Tage vor der Versammlung.

Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Hauptversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, soweit es das 16. Lebensjahr überschritten hat. Bei Entscheidungen über vermögensrechtliche Angelegenheiten des Vereins hängt das Stimmrecht von der allgemeinen Geschäftsfähigkeit des Mitgliedes ab.

Eine außerordentliche Hauptversammlung findet nur auf Antrag des Vorstandes oder des fünften Teils der stimmberechtigten Mitglieder statt.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden,
b) dem 2. Vorsitzenden, der zugleich Gerätewart ist,
c) dem Kassenwart,
d) dem Turnierleiter und
e) dem Jugendgruppenleiter.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den Kassenwart vertreten. Beide sind alleinvertretungsberechtigt, soweit diese Satzung in § 9 nichts anderes vorsieht.

Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils für zwei Jahre gewählt. Der Jugendgruppenleiter und sein Stellvertreter werden durch die Mitglieder der Jugendgruppe gewählt. Die Wahl des Jugendgruppenleiters bedarf der Bestätigung durch den Vorstand.

Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 8 Vereinsjugendgruppe

Die Jugendgruppe ist eine im Rahmen der Satzung selbständige Abteilung der Schachgesellschaft Glückstadt von 1920 mit eigenem Spielbetrieb. Ihre Satzung darf nicht im Widerspruch zur Satzung des Vereins stehen. Sie bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung.

Die Mitglieder der Jugendgruppe nehmen auch am allgemeinen Spielbetrieb des Vereins, insbesondere an den Vereinsmeisterschaften und Mannschaftskämpfen, teil.

Der Vereinskassenwart und der 1. Vorsitzende haben jederzeit das Recht, die Kasse der Jugendgruppe zu überprüfen.

§ 9 Verfügungsberechtigung

Über Rechtsgeschäfte im Wert bis zu 1.000 € können der 1. Vorsitzende oder der Kassenwart allein verfügen. Bei Rechtsgeschäften im Wert von mehr als 1.000 € vertreten der 1. Vorsitzende und der Kassenwart den Verein gemeinsam. Rechtsgeschäfte im Wert von mehr als 1.000 € bis 2.000 € bedürfen der Genehmigung eines Mitglieds des erweiterten Vorstandes (§ 7 Abs. 1 Buchstabe b, d, e, f). Rechtsgeschäfte im Wert von mehr als 2.000 € bedürfen der Genehmigung der Mitgliederversammlung. Der Beschluss der Mitgliederversammlung bedarf einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen, wenn über das gesamte Vermögen des Vereins verfügt wird.

Jedes Organ des Vereins darf nur dann über finanzielle Mittel verfügen, wenn gewährleistet ist, dass der Kassenbestand eine Deckung der betreffenden Ausgabe nach Abzug der jährlich wiederkehrenden Verpflichtungen zulässt.

Verstoßen einzelne Mitglieder oder ein Organ gegen diese Einschränkung, so haftet der betreffende Personenkreis oder die Person, die das Geschäft getätigt hat.

§ 10 Finanzordnung

Zur Regelung des Mitgliedsbeitrages und seiner Zahlungen gibt sich der Verein eine Finanzordnung.

§ 11 Vereinsauflösung

Eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins kann die Hauptversammlung nur mit mindestens Dreiviertelmehrheit beschließen. Die Fusion (Verschmelzung) mit einem anderen Verein ist keine Auflösung im Sinne dieser Satzung.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfalls seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Glückstadt, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtgerichtes Itzehoe einzutragen.

 

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